Die Geschichte des Rollers

Die Weiterentwicklung vom Fahrrad mit Hilfsmotor bis hin zum Roller begann bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts, um genau zu sein 1919, als der erste Motorroller von dem Unternehmen Krupp den Deutschen vorgestellt wurde.

Fahrrad mit Hilfsmotor

Dieser Roller hatte genau einen Sitz und war gerade einmal knapp über einen Meter lang. Bereits einige Jahre später folgten andere Unternehmen mit innovativen Modellen, die zum Teil bereits über ein Zweiganggetriebe verfügten. Dennoch dauerte es noch in etwas dreißig Jahre, bis der Roller einen Durchbruch schaffte – und zwar in Italien. Denn hier begann die Produktion der allseits beliebten Vespa. Auch wenn die ansässigen Unternehmen immer wieder versuchten, neue Rollermodelle auf den Markt zu bringen, war es stets die Vespa, die von vielen Menschen bevorzugt wurde.

Erst zu Zeiten des Wirtschaftswunders sollte es sein, als auch die Deutschen Zugang zu den neuen und modernen Modellen bekamen, welche sich dann jedoch rasant im ganzen Land ausgebreitet haben. Anfang der neunziger Jahre erfuhr der Roller besondere Aufmerksamkeit in vielen Werbungen innerhalb und außerhalb des Fernsehens und konnte seinen Kultstatus allmählich festigen. So begann es auch, dass nicht nur Frauen, sondern auch zunehmend Männer sich für das Zweirad begeistern konnten. Heutzutage ist der Roller ein geschichtsträchtiges Fahrzeug, welches noch immer große Aufmerksamkeit erfährt und Menschen aller Altersklassen begeistern kann. Dennoch sind Roller gerade bei Jugendlichen sehr beliebt.

Heute nähern sich die Entwicklungen von Fahrrädern und Rollern wieder etwas an. Denn E-Bikes – Fahrräder mit Elektromotor – finden immer mehr Zuspruch. Immer häufiger bringen die Hersteller einige ihrer verschiedenen Modelle von Trekkingrädern oder Cityrädern als E-Bike in den Handel. Diese erreichen dabei Geschwindigkeiten, die durchaus mit denen eines Rollers vergleichbar sind.